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Amazon ACOS unter 5 %: PPC gezielt optimieren

Erfahre, wie du mit SKU-basierten PPC-Auswertungen, gezielter CPC-Steuerung und smarter Keyword-Optimierung einen Amazon ACOS unter 5 % erreichen kannst.
Amazon PPC Optimierung für einen ACOS unter 5 Prozent durch SKU-basierte Kampagnenanalyse

Inhaltsverzeichnis

  1. Was bedeutet ein ACOS unter 5 % überhaupt?
  2. Warum ein niedriger ACOS nicht durch pauschales Sparen entsteht
  3. Warum die SKU-Ebene für die PPC-Optimierung entscheidend ist
  4. Kampagnen und Anzeigengruppen bis auf SKU-Ebene analysieren
  5. Wie wir bei metaprice Amazon PPC auf SKU-Ebene optimieren
  6. Keywords und CPCs gezielt pro SKU optimieren
  7. Warum Keywords mit Kosten nicht sofort abgeschaltet werden sollten
  8. Werbekosten immer zum Produktpreis ins Verhältnis setzen
  9. Wann ein Keyword tatsächlich abgeschaltet werden sollte
  10. ACOS unter 5 % Schritt für Schritt erreichen
  11. Welche Kennzahlen neben dem ACOS wichtig sind
  12. Häufige Fehler bei sehr niedrigen ACOS-Zielen
  13. FAQ: Amazon ACOS unter 5 %
  14. Amazon PPC gemeinsam mit metaprice optimieren
  15. Fazit

Ein Amazon ACOS unter 5 % klingt für viele Händler zunächst nach dem Idealzustand: möglichst viel Werbeumsatz bei möglichst niedrigen Werbekosten. In der Praxis lässt sich ein solches Ziel jedoch nicht einfach dadurch erreichen, dass Budgets reduziert, CPCs pauschal gesenkt oder vermeintlich unrentable Keywords abgeschaltet werden.

Wer einen dauerhaft niedrigen ACOS erreichen möchte, muss wesentlich genauer hinschauen.

Bei metaprice setzen wir deshalb auf eine detaillierte Auswertung der Amazon-PPC-Performance bis auf SKU-Ebene innerhalb der einzelnen Kampagnen und Anzeigengruppen. Dadurch lässt sich erkennen, welches Produkt innerhalb welcher Kampagne Kosten verursacht, Umsatz erzielt und bei welchen Keywords oder CPCs tatsächlich Optimierungspotenzial besteht.

Gerade bei ambitionierten ACOS-Zielen macht diese Detailtiefe einen erheblichen Unterschied.

Was bedeutet ein ACOS unter 5 % überhaupt?

Der Advertising Cost of Sales, kurz ACOS, beschreibt das Verhältnis zwischen Werbekosten und dem durch Werbung erzielten Umsatz.

Ein ACOS von 5 % bedeutet vereinfacht:

Bei 100 Euro Werbeumsatz entstehen 5 Euro Werbekosten.

Ein ACOS von 20 % bedeutet dagegen:

Bei 100 Euro Werbeumsatz entstehen 20 Euro Werbekosten.

Je niedriger der ACOS ausfällt, desto geringer ist zunächst der Werbekostenanteil am erzielten Werbeumsatz.

Ein niedriger ACOS klingt deshalb grundsätzlich attraktiv. Er sollte aber niemals isoliert betrachtet werden.

Ist ein ACOS unter 5 % immer sinnvoll?

Nein.

Ein Ziel-ACOS muss zur Marge, zum Produkt, zur Wettbewerbssituation und zur jeweiligen Unternehmensstrategie passen.

Bei einem etablierten Produkt mit hoher organischer Sichtbarkeit kann ein ACOS unter 5 % beispielsweise ein sinnvolles Profitabilitätsziel sein.

Bei einer Produkteinführung kann dasselbe Ziel kontraproduktiv sein. Hier kann ein höherer ACOS vorübergehend akzeptabel sein, wenn dadurch relevante Keywords aufgebaut, Verkäufe generiert und organische Rankings verbessert werden.

Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht:

„Wie niedrig bekommen wir den ACOS?“

Sondern:

„Welcher ACOS unterstützt das wirtschaftliche Ziel dieses Produktes?“

Warum ein niedriger ACOS nicht durch pauschales Sparen entsteht

Wer den ACOS reduzieren möchte, könnte zunächst eine einfache Strategie verfolgen:

CPCs senken, Budgets reduzieren und alles abschalten, was Kosten verursacht und keinen unmittelbar zugeordneten Umsatz erzielt.

Rechnerisch kann der ACOS dadurch kurzfristig tatsächlich sinken.

Eine gute PPC-Strategie ist das aber noch lange nicht.

Denn auf diese Weise werden häufig auch Suchbegriffe und Keywords eingeschränkt, die für Sichtbarkeit, Neukundengewinnung oder die weitere Entwicklung eines Produktes relevant sind.

ACOS-Optimierung ist keine reine Kostenoptimierung

Das Ziel besteht nicht darin, möglichst wenig Geld für Amazon Advertising auszugeben.

Das Ziel besteht darin, Werbebudget dort einzusetzen, wo es wirtschaftlich den größten Nutzen erzeugt.

Dafür muss wesentlich detaillierter analysiert werden.

Genau an diesem Punkt wird die Betrachtung auf SKU-Ebene entscheidend.

Warum die SKU-Ebene für die PPC-Optimierung entscheidend ist

Viele PPC-Auswertungen betrachten zunächst Kampagnen oder Anzeigengruppen. Für einen schnellen Überblick ist das sinnvoll.

Bei anspruchsvollen ACOS-Zielen reicht diese Betrachtung allerdings häufig nicht aus.

Eine Kampagne kann beispielsweise insgesamt einen guten ACOS erzielen, obwohl einzelne Produkte darin deutlich schlechter performen. Gleichzeitig können andere SKUs so effizient laufen, dass sie die schwächeren Produkte statistisch ausgleichen.

Auf Kampagnenebene sieht zunächst alles gut aus.

Auf SKU-Ebene ergibt sich möglicherweise ein vollkommen anderes Bild.

Ein einfaches Beispiel

Angenommen, eine Kampagne enthält drei Produkte.

SKU A erzielt einen ACOS von 3 %.

SKU B erzielt einen ACOS von 5 %.

SKU C erzielt einen ACOS von 18 %.

Der durchschnittliche Kampagnen-ACOS kann trotzdem akzeptabel erscheinen.

Wer ausschließlich die Kampagne betrachtet, erkennt möglicherweise keinen unmittelbaren Handlungsbedarf.

Wer dagegen auf SKU-Ebene analysiert, kann gezielt untersuchen, warum SKU C deutlich höhere Werbekosten verursacht.

Ist der CPC zu hoch?

Konvertiert die Produktdetailseite schlechter?

Funktionieren bestimmte Keywords für SKU A, aber nicht für SKU C?

Ist der Verkaufspreis der Produkte unterschiedlich?

Genau diese Granularität benötigen wir, wenn sehr niedrige ACOS-Ziele erreicht werden sollen.

Kampagnen und Anzeigengruppen bis auf SKU-Ebene analysieren

Für eine präzise PPC-Optimierung sollte deshalb nicht nur gefragt werden:

„Wie performt diese Kampagne?“

Die bessere Frage lautet:

„Wie performt diese SKU innerhalb dieser Kampagne und dieser Anzeigengruppe?“

Dadurch lässt sich wesentlich genauer erkennen:

  • welche SKU Werbekosten verursacht,
  • welche SKU Werbeumsatz generiert,
  • welche Kampagne für die jeweilige SKU funktioniert,
  • welche Anzeigengruppe profitabel arbeitet,
  • welche Keywords Umsatz erzeugen,
  • welche Keywords hauptsächlich Kosten verursachen,
  • welche CPCs für einzelne Produkte funktionieren und
  • wo tatsächlich eingegriffen werden sollte.

Statt pauschal zu sagen:

„Diese Kampagne ist zu teuer.“

kann die Analyse beispielsweise ergeben:

„SKU A funktioniert innerhalb dieser Kampagne sehr gut, während SKU B bei bestimmten Keywords zu hohe Klickkosten verursacht.“

Das führt zu einer vollkommen anderen Optimierungsentscheidung.

Wie wir bei metaprice Amazon PPC auf SKU-Ebene optimieren

Genau diese Detailtiefe bildet die Grundlage unserer Amazon-PPC-Betreuung bei metaprice.

Statt lediglich den durchschnittlichen ACOS einer Kampagne zu betrachten, analysieren wir die Performance bis auf die einzelne SKU innerhalb der jeweiligen Kampagne und Anzeigengruppe.

Dadurch können wir wesentlich genauer erkennen, welche Produkte, Keywords und CPCs tatsächlich für Kosten oder Umsatz verantwortlich sind.

Ein Produkt kann beispielsweise innerhalb einer Kampagne hervorragend funktionieren, während eine andere SKU bei denselben oder ähnlichen Keywords deutlich höhere Kosten verursacht. Eine pauschale Anpassung der gesamten Kampagne würde beiden Produkten nicht gerecht werden.

Deshalb betrachten wir unter anderem:

  • Performance einzelner SKUs innerhalb der Kampagnen
  • Werbekosten und Werbeumsatz pro SKU
  • Keywords und Suchbegriffe
  • CPC-Entwicklung
  • Conversion
  • ACOS und ROAS
  • Verkaufspreis und Wirtschaftlichkeit
  • Entwicklung nach vorgenommenen Optimierungen

Auf dieser Basis können CPCs, Keywords und Kampagnenstrukturen gezielt angepasst werden, statt Budgets pauschal zu reduzieren.

Gerade wenn ein Unternehmen sehr ambitionierte ACOS-Ziele verfolgt, kann diese Detailtiefe entscheidend sein. Ein ACOS unter 5 % entsteht in der Regel nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch die kontinuierliche Optimierung vieler kleiner Stellschrauben.

Keywords und CPCs gezielt pro SKU optimieren

Die SKU-Auswertung allein senkt natürlich noch keinen ACOS.

Entscheidend ist, was anschließend mit den gewonnenen Daten passiert.

CPCs differenziert steuern

Ein Keyword muss nicht zwangsläufig schlecht sein, nur weil die Kosten momentan zu hoch sind.

Vielleicht ist lediglich der CPC zu hoch.

Statt das Keyword vollständig abzuschalten, kann deshalb zunächst das Gebot angepasst werden.

So bleibt das Produkt für den Suchbegriff grundsätzlich sichtbar, während gleichzeitig versucht wird, die Kosten pro Klick auf ein wirtschaftlicheres Niveau zu bringen.

Gerade bei relevanten Keywords ist das häufig sinnvoller als eine vollständige Deaktivierung.

Gute Keywords gezielt ausbauen

Die Analyse funktioniert natürlich auch in die andere Richtung.

Wenn ein Keyword für eine bestimmte SKU regelmäßig Verkäufe erzeugt, einen sehr niedrigen ACOS erreicht, eine gute Conversion Rate besitzt und wirtschaftlich attraktive Klickpreise aufweist, kann es sinnvoll sein, diesem Keyword mehr Raum zu geben.

Ein niedriges ACOS-Ziel bedeutet also nicht ausschließlich, schlechte Performance zu reduzieren.

Es bedeutet auch, gute Performance gezielt zu identifizieren und auszubauen.

Warum Keywords mit Kosten nicht sofort abgeschaltet werden sollten

Einer der häufigsten Fehler bei einer aggressiven ACOS-Optimierung besteht darin, Keywords zu schnell abzuschalten.

Das Muster ist einfach:

Ein Keyword verursacht Klickkosten.

Es wurden noch keine direkt zugeordneten Verkäufe erzielt.

Also wird das Keyword deaktiviert.

Das wirkt zunächst logisch. Es fehlt jedoch eine entscheidende Frage:

Wie hoch sind die Kosten tatsächlich im Verhältnis zum Wert des Produktes und zur strategischen Bedeutung des Keywords?

Nicht jedes Keyword muss sofort profitabel sein

Ein Keyword kann zunächst Geld kosten und trotzdem sinnvoll sein.

Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

Vielleicht liegen noch zu wenige Klicks vor, um die Performance sinnvoll zu beurteilen.

Vielleicht besitzt das Keyword eine hohe strategische Relevanz.

Vielleicht befindet sich das Produkt noch im Aufbau.

Oder der bisherige Kostenbetrag ist gemessen am Verkaufspreis schlicht zu gering, um bereits eine belastbare Entscheidung treffen zu können.

Wer zu früh abschaltet, verhindert möglicherweise, dass überhaupt genügend Daten entstehen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Werbekosten immer zum Produktpreis ins Verhältnis setzen

Ein wichtiger Bestandteil unserer Bewertung bei metaprice ist deshalb das Verhältnis zwischen bisherigen Werbekosten und Verkaufspreis.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel.

Ein Produkt kostet:

100 Euro

Ein Keyword hat innerhalb eines Monats:

10 Euro Werbekosten

verursacht und bislang keinen direkt zugeordneten Verkauf erzielt.

Natürlich sind 10 Euro zunächst Kosten.

Aber reichen diese 10 Euro bei einem Produktpreis von 100 Euro wirklich aus, um das Keyword bereits endgültig als unrentabel einzustufen?

Nicht zwangsläufig.

10 Euro Kosten bei einem 100-Euro-Produkt

Bereits ein einziger späterer Verkauf kann die Bewertung des Keywords erheblich verändern.

Deshalb sollte nicht ausschließlich gefragt werden:

„Wie viel Geld hat das Keyword gekostet?“

Sondern:

„Wie hoch sind die Kosten im Verhältnis zu Verkaufspreis, Marge und möglichem Umsatz?“

Das macht einen erheblichen Unterschied.

Dasselbe Budget kann bei einem günstigen Produkt anders bewertet werden

Bei einem Produkt mit einem Verkaufspreis von beispielsweise 15 Euro können 10 Euro Klickkosten ohne Verkauf wesentlich kritischer sein.

Bei einem Produkt für 100 oder 200 Euro ergibt sich dagegen eine andere wirtschaftliche Relation.

Natürlich bedeutet ein höherer Verkaufspreis nicht automatisch, dass höhere Werbekosten akzeptabel sind. Entscheidend bleibt die tatsächliche Marge.

Genau deshalb funktionieren starre Regeln wie:

„Nach 10 Euro ohne Verkauf wird das Keyword abgeschaltet.“

nur eingeschränkt.

Die Wirtschaftlichkeit muss immer produktbezogen bewertet werden.

Wann ein Keyword tatsächlich abgeschaltet werden sollte

Das bedeutet nicht, dass Keywords unbegrenzt weiterlaufen sollten.

Wenn ausreichend Daten vorhanden sind und ein Keyword dauerhaft keine wirtschaftlich sinnvolle Performance erreicht, muss reagiert werden.

Die vollständige Deaktivierung sollte dabei jedoch eher das Ende eines Optimierungsprozesses als dessen Anfang sein.

Vor dem Abschalten sollten andere Maßnahmen geprüft werden

Je nach Situation können zunächst folgende Maßnahmen sinnvoll sein:

  1. CPC reduzieren
  2. Suchbegriffe analysieren
  3. Match Type überprüfen
  4. Negative Keywords gezielt einsetzen
  5. Produktzuordnung innerhalb der Kampagne prüfen
  6. Listing und Conversion Rate analysieren
  7. Verkaufspreis und Marge berücksichtigen
  8. Performance nach der Anpassung weiter beobachten

Erst wenn sich zeigt, dass ein Keyword trotz dieser Anpassungen wirtschaftlich nicht sinnvoll eingesetzt werden kann, ist eine Deaktivierung konsequent.

ACOS unter 5 % Schritt für Schritt erreichen

Ein sehr niedriger ACOS entsteht normalerweise nicht durch eine einzelne große Änderung. Er ist das Ergebnis vieler kleiner, datenbasierter Optimierungen.

Schritt 1: Wirtschaftliches Ziel pro Produkt definieren

Zunächst muss geklärt werden, welcher ACOS für die jeweilige SKU überhaupt wirtschaftlich sinnvoll ist.

Dabei spielen unter anderem Verkaufspreis, Marge und strategische Zielsetzung eine Rolle.

Ein pauschales Ziel von 5 % für den gesamten Produktkatalog ist deshalb nicht immer sinnvoll.

Schritt 2: Performance auf SKU-Ebene auswerten

Anschließend werden Kampagnen und Anzeigengruppen nach den enthaltenen SKUs aufgeschlüsselt.

Dadurch wird sichtbar, welche Produkte die Performance positiv oder negativ beeinflussen.

Schritt 3: Keywords pro SKU analysieren

Nun wird untersucht, welche Keywords für die jeweilige SKU Umsatz erzeugen und wo hauptsächlich Kosten entstehen.

Wichtig ist dabei eine ausreichend große Datenbasis.

Schritt 4: CPCs gezielt anpassen

Zu hohe CPCs werden nicht pauschal reduziert.

Stattdessen wird geprüft, bei welchen Kombinationen aus SKU, Kampagne und Keyword tatsächlich Handlungsbedarf besteht.

Schritt 5: Kosten und Verkaufspreis vergleichen

Keywords ohne unmittelbaren Verkauf werden anhand ihrer bisherigen Kosten im Verhältnis zum Produktwert und zur Marge bewertet.

So lassen sich voreilige Entscheidungen vermeiden.

Schritt 6: Änderungen beobachten

Nach einer Anpassung braucht das System neue Daten.

Wer täglich größere Veränderungen durchführt, erschwert die Bewertung, welche Maßnahme tatsächlich für eine Performance-Veränderung verantwortlich war.

Deshalb ist nicht nur die Optimierung selbst wichtig, sondern auch die anschließende Beobachtung.

Schritt 7: Gewinner ausbauen, Verlierer kontrollieren

Sehr profitable Kombinationen aus SKU, Kampagne und Keyword können gezielt weiterentwickelt werden.

Schwache Kombinationen werden dagegen reduziert, angepasst oder – wenn andere Maßnahmen nicht funktionieren – beendet.

Welche Kennzahlen neben dem ACOS wichtig sind

Ein ACOS unter 5 % klingt beeindruckend. Ohne Kontext sagt diese Zahl aber nur einen Teil der Wahrheit.

Deshalb sollten weitere Kennzahlen berücksichtigt werden.

ROAS

Der Return on Ad Spend betrachtet das Verhältnis aus Werbeumsatz und Werbekosten aus der umgekehrten Perspektive.

ACOS und ROAS helfen dabei, die unmittelbare Werbeeffizienz zu beurteilen.

TACOS

Der Total Advertising Cost of Sales setzt die Werbekosten in Relation zum gesamten Umsatz des Produktes.

Gerade für die Beurteilung der langfristigen Entwicklung kann der TACOS sehr wertvoll sein.

Ein Produkt kann beispielsweise einen höheren ACOS besitzen, während der TACOS gleichzeitig sinkt, weil der organische Umsatz wächst.

Conversion Rate

Viele Klicks bei wenigen Verkäufen können auf ein Problem hinweisen, das nicht durch eine reine CPC-Anpassung gelöst wird.

Mögliche Ursachen liegen beispielsweise beim Preis, Listing, Produkt, Wettbewerb oder bei einer unpassenden Suchintention.

CPC

Der durchschnittliche Cost per Click zeigt, wie teuer der eingekaufte Traffic tatsächlich ist.

Gerade bei niedrigen ACOS-Zielen ist eine präzise CPC-Steuerung entscheidend.

Umsatz und Absatz

Ein sinkender ACOS ist nicht automatisch positiv, wenn gleichzeitig Umsatz und Absatz massiv einbrechen.

Das Ziel sollte deshalb nicht lauten:

ACOS um jeden Preis senken.

Sondern:

Werbeeffizienz erhöhen, ohne wirtschaftlich sinnvolles Wachstum unnötig einzuschränken.

Häufige Fehler bei sehr niedrigen ACOS-Zielen

CPCs pauschal reduzieren

Wer sämtliche Gebote gleichzeitig reduziert, spart möglicherweise Geld, verliert aber auch bei profitablen Keywords Reichweite.

Keywords zu früh abschalten

Ein Keyword mit einigen Euro Kosten ohne Verkauf besitzt möglicherweise schlicht noch keine ausreichende Datenbasis.

Nur die Kampagnenebene betrachten

Durchschnittswerte können erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen SKUs verdecken.

Verkaufspreis und Marge ignorieren

10 Euro Werbekosten müssen bei einem 15-Euro-Produkt anders bewertet werden als bei einem Produkt mit 100 Euro Verkaufspreis. Zusätzlich entscheidet die Marge darüber, welcher Werbekostenanteil tatsächlich tragbar ist.

ACOS isoliert optimieren

Ein niedriger ACOS bei gleichzeitig stark sinkendem Gesamtumsatz kann betriebswirtschaftlich schlechter sein als ein etwas höherer ACOS mit deutlich mehr profitablem Umsatz.

Zu viele Änderungen gleichzeitig durchführen

Wer CPCs, Keywords, Kampagnenstrukturen und Budgets gleichzeitig massiv verändert, kann anschließend kaum noch nachvollziehen, welche Maßnahme tatsächlich funktioniert hat.

FAQ: Amazon ACOS unter 5 %

Ist ein Amazon ACOS unter 5 % möglich?

Ja. Ein ACOS unter 5 % kann insbesondere bei etablierten und profitablen Produkten erreicht werden. Ob dieses Ziel sinnvoll ist, hängt jedoch von Marge, Wettbewerb, Verkaufspreis, organischer Performance und der strategischen Zielsetzung des Produktes ab.

Was ist ein guter ACOS bei Amazon?

Einen universell guten ACOS gibt es nicht. Entscheidend ist, welcher Werbekostenanteil bei der individuellen Marge und Unternehmensstrategie wirtschaftlich tragbar ist. Für manche Produkte können 5 % sinnvoll sein, während bei anderen Produkten auch 15 oder 20 % wirtschaftlich attraktiv sein können.

Wie kann ich meinen Amazon ACOS senken?

Eine detaillierte Analyse auf SKU-, Kampagnen-, Anzeigengruppen- und Keyword-Ebene ermöglicht gezielte CPC-Anpassungen. Schwache Bereiche können reduziert und profitable Kombinationen gezielt ausgebaut werden, ohne eine komplette Kampagne pauschal einzuschränken.

Sollte ich Keywords ohne Verkäufe abschalten?

Nicht automatisch. Zunächst sollten Kosten, Klickanzahl, Verkaufspreis, Marge und vorhandene Daten berücksichtigt werden. Ein Keyword mit wenigen Klicks besitzt möglicherweise noch keine ausreichende Datenbasis für eine endgültige Entscheidung.

Wie lange sollte ich ein Keyword ohne Verkauf laufen lassen?

Dafür gibt es keine sinnvolle pauschale Anzahl an Tagen oder Klicks. Ein hochpreisiges Produkt muss anders bewertet werden als ein günstiges Produkt. Entscheidend sind unter anderem Kosten, erwartete Conversion, Marge und Verkaufspreis.

Warum ist eine SKU-basierte PPC-Auswertung wichtig?

Sie zeigt, wie einzelne Produkte innerhalb einer Kampagne oder Anzeigengruppe tatsächlich performen. Dadurch werden Unterschiede sichtbar, die ein durchschnittlicher Kampagnen-ACOS verdecken kann.

Was ist wichtiger: niedriger ACOS oder hoher Umsatz?

Das hängt vom Unternehmensziel ab. Ein extrem niedriger ACOS ist wenig hilfreich, wenn dafür profitabler Umsatz verloren geht. Entscheidend ist das wirtschaftlich optimale Verhältnis zwischen Werbekosten, Marge, Umsatz und Wachstum.

Kann ein zu niedriger Ziel-ACOS schädlich sein?

Ja. Wird der Ziel-ACOS zu aggressiv angesetzt, können CPCs zu stark reduziert und relevante Keywords eingeschränkt werden. Dadurch können Reichweite und Werbeumsatz sinken. Deshalb sollte das Ziel immer anhand der Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Produktes festgelegt werden.

Amazon PPC gemeinsam mit metaprice optimieren

Du möchtest deinen ACOS reduzieren, weißt aber nicht genau, welche Kampagnen, Produkte oder Keywords aktuell für unnötige Kosten sorgen?

Bei metaprice analysieren wir deine Amazon-PPC-Performance detailliert und betrachten Kampagnen und Anzeigengruppen bis auf SKU-Ebene. So können wir gemeinsam herausfinden, wo tatsächlich Optimierungspotenzial besteht – und wo vermeintlich teure Keywords möglicherweise trotzdem sinnvoll sind.

Dabei geht es nicht darum, zwanghaft einen ACOS von unter 5 % zu erreichen.

Entscheidend ist ein ACOS, der zu deiner Marge, deinem Verkaufspreis und deinen Wachstumszielen passt.

Wenn du wissen möchtest, welches Potenzial in deinen bestehenden Amazon-PPC-Kampagnen steckt, kannst du direkt einen Termin für eine individuelle Analyse vereinbaren:

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Gemeinsam schauen wir uns deine aktuelle Situation an und prüfen, an welchen Stellen sich Werbekosten reduzieren, Kampagnen effizienter steuern und vorhandene Budgets besser einsetzen lassen.

Fazit: Ein ACOS unter 5 % entsteht durch Präzision, nicht durch pauschales Sparen

Sehr niedrige ACOS-Ziele sind erreichbar. Sie erfordern jedoch eine andere Herangehensweise als das pauschale Senken von Geboten und Abschalten kostenintensiver Keywords.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Detailtiefe der Analyse.

Durch die Auswertung auf SKU-Ebene können wir bei metaprice nachvollziehen, wie einzelne Produkte innerhalb verschiedener Kampagnen und Anzeigengruppen performen. Keywords und CPCs lassen sich dadurch wesentlich gezielter steuern.

Besonders wichtig ist dabei, Kosten nicht isoliert zu betrachten.

10 Euro Werbekosten ohne direkten Verkauf können bei einem 15-Euro-Produkt kritisch sein. Bei einem Produkt mit 100 Euro Verkaufspreis kann dieselbe Summe dagegen noch innerhalb eines sinnvollen Testbereichs liegen. Zusätzlich muss immer berücksichtigt werden, welche Marge tatsächlich zur Verfügung steht.

Und genau deshalb sollte das Abschalten eines Keywords nicht die erste Reaktion sein.

Erst analysieren. Dann CPCs und Strukturen optimieren. Anschließend beobachten. Und erst wenn die Daten eine klare Aussage zulassen, konsequent reduzieren oder abschalten.

So entsteht ein niedriger ACOS nicht durch weniger Advertising, sondern durch präziseres Advertising.

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