Viele Amazon-Händler denken erst im Oktober oder November an ihre Weihnachtskampagnen. Genau darin liegt häufig der größte Fehler.
Wer seine Amazon PPC Kampagnen bereits im Sommer aufsetzt, verschafft sich einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Denn erfolgreiche Werbekampagnen entstehen nicht über Nacht. Sie benötigen Zeit, um Daten zu sammeln, den Amazon-Algorithmus zu trainieren und profitable Suchbegriffe zu identifizieren.
Gerade in den Sommermonaten ist die Nachfrage in vielen Kategorien niedriger. Das mag zunächst nach einem schlechten Zeitpunkt für Werbung klingen. Tatsächlich bietet genau diese Phase ideale Bedingungen, um Kampagnen ohne den enormen Wettbewerbsdruck des Weihnachtsgeschäfts zu optimieren.
Jedes Jahr wiederholt sich dasselbe Muster.
Sobald die ersten Weihnachtsprodukte online gehen oder der Black Friday näher rückt, erhöhen viele Händler gleichzeitig ihre Werbebudgets.
Die Folge:
Wer seine Kampagnen erst dann erstellt, startet praktisch bei null, während andere bereits auf monatelang gesammelte Daten zurückgreifen können.
Amazon Advertising basiert auf kontinuierlichem Lernen.
Je länger eine Kampagne aktiv ist, desto besser versteht Amazon:
Bereits nach einigen Wochen entstehen wertvolle Leistungsdaten.
Dazu gehören unter anderem:
Diese Daten bilden die Grundlage für spätere Optimierungen.
Der Sommer eignet sich hervorragend, um ohne Zeitdruck Informationen über das Suchverhalten deiner Zielgruppe zu gewinnen.
Automatische Kampagnen helfen dabei, neue Keywords zu entdecken.
Anschließend können besonders erfolgreiche Suchbegriffe in manuelle Kampagnen übernommen werden.
Ebenso wichtig ist das Ausschließen unprofitabler Suchbegriffe.
Je früher diese identifiziert werden, desto effizienter arbeitet das Werbebudget während der umsatzstarken Saison.
Nicht jedes Produkt eignet sich gleichermaßen für hohe Werbebudgets.
Der Sommer bietet genügend Zeit, Bestseller zu identifizieren und schwächere Produkte gezielt zu optimieren.
Während der Sommermonate ist der Wettbewerb in vielen Kategorien geringer.
Das wirkt sich häufig direkt auf die Klickpreise aus.
Niedrigere CPCs bedeuten:
Für dasselbe Werbebudget lassen sich deutlich mehr Erkenntnisse gewinnen als kurz vor Weihnachten.
Statt hohe Budgets in wenigen Wochen zu investieren, kann ein kontinuierlicher Kampagnenaufbau oft wirtschaftlicher sein.
Amazon Advertising ist kein Schalter, den man kurz vor Weihnachten einschaltet.
Jede Kampagne entwickelt sich mit der Zeit weiter.
Erfolgreiche Kampagnen entstehen durch regelmäßige Anpassungen.
Dazu gehören beispielsweise:
Je früher dieser Prozess beginnt, desto besser sind die Ergebnisse zum Jahresende.
Eine gute Vorbereitung umfasst verschiedene Kampagnentypen.
Sponsored Products bilden für viele Händler die Grundlage ihrer Werbestrategie.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um:
Sponsored Brands eignen sich hervorragend für den Markenaufbau.
Je häufiger Kunden deine Marke bereits vor Weihnachten sehen, desto größer wird der Wiedererkennungseffekt während der umsatzstarken Saison.
Auch Remarketing-Kampagnen profitieren von einer langen Vorlaufzeit.
Wer bereits im Sommer Besucher sammelt, kann diese Zielgruppen später gezielt erneut ansprechen.
Für größere Marken lohnt sich zusätzlich der frühzeitige Aufbau von Zielgruppen über Amazon DSP.
Gerade im Weihnachtsgeschäft können bereits aufgebaute Zielgruppen einen erheblichen Wettbewerbsvorteil bieten.
Eine erfolgreiche Werbekampagne kann nur so gut sein wie das Produktlisting selbst.
Deshalb lohnt es sich, den Sommer auch für die Optimierung der Produktdaten zu nutzen.
Ein optimiertes Listing verbessert häufig nicht nur die Conversion Rate, sondern senkt gleichzeitig die Werbekosten.
Viele Händler betrachten Advertising und Preisstrategie getrennt.
In der Praxis beeinflussen sich beide Bereiche jedoch unmittelbar.
Steigt beispielsweise die Conversion Rate durch einen wettbewerbsfähigen Preis, verbessert sich häufig gleichzeitig die Performance der PPC-Kampagnen.
Umgekehrt können zu hohe Preise dazu führen, dass Werbeklicks zwar erzeugt werden, Kunden jedoch nicht kaufen.
Gerade im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft lohnt es sich deshalb, PPC und Repricing gemeinsam zu planen.
Eine intelligente Preisstrategie sorgt dafür, dass Anzeigen nicht nur Reichweite erzeugen, sondern auch möglichst profitabel verkaufen.
Eine erfolgreiche Vorbereitung beginnt mehrere Monate vor der Hochsaison.
Automatische Kampagnen starten und Suchbegriffe sammeln.
Manuelle Kampagnen auf Basis der gewonnenen Daten aufbauen.
Negative Keywords ergänzen.
Gebote kontinuierlich optimieren.
Produktseiten verbessern.
Budgets für Black Friday und Weihnachten rechtzeitig erhöhen.
Kampagnen während der Hochsaison täglich überwachen und optimieren.
Wer erst kurz vor dem Weihnachtsgeschäft mit Amazon Advertising beginnt, verschenkt wertvolles Potenzial.
Die Sommermonate bieten ideale Voraussetzungen, um Kampagnen aufzubauen, Suchbegriffe zu analysieren und den Amazon-Algorithmus mit wichtigen Leistungsdaten zu versorgen.
Zusätzlich profitieren Händler häufig von niedrigeren Klickpreisen und geringerem Wettbewerb.
Wer diese Zeit konsequent nutzt, startet mit deutlich besseren Voraussetzungen in Black Friday, Cyber Monday und das Weihnachtsgeschäft – und kann seine Werbebudgets dort einsetzen, wo sie den größten Erfolg versprechen.
Idealerweise bereits im Sommer. So bleibt genügend Zeit, um Kampagnen aufzubauen, Daten zu sammeln und Optimierungen vorzunehmen.
In vielen Kategorien werben im Sommer weniger Händler intensiv. Dadurch sinkt häufig der Wettbewerb um relevante Keywords.
Sponsored Products eignen sich als Grundlage. Ergänzend können Sponsored Brands, Sponsored Display und – je nach Budget – Amazon DSP aufgebaut werden.
Das hängt von Budget, Wettbewerb und Produkt ab. In der Regel liefern mehrere Wochen oder Monate an Daten deutlich bessere Optimierungsmöglichkeiten als ein kurzfristiger Kampagnenstart.
Preis und Werbung beeinflussen sich gegenseitig. Ein wettbewerbsfähiger Preis verbessert oft die Conversion Rate und erhöht damit die Effizienz deiner Amazon PPC Kampagnen.